Kleinmachnow räumt auf - mehr als 1000 machen mit beim World Cleanup Day 2026!
Autoreifen, Metallteile, jede Menge Flaschen, Kronkorken und Plastik – und sogar eine alte Sense: Beim World Cleanup Day 2026 hat Kleinmachnow wieder ordentlich aufgeräumt. Insgesamt machten mehr als 1000 Menschen jeglichen Alters mit.
Denn das große Aufräumen hatte schon Tage vorher begonnen: Zahlreiche Schulklassen sowie Hort- und Kitagruppen waren bereits unter der Woche unterwegs. Am Samstag, 19. September, kamen dann gut 150 weitere Helferinnen und Helfer dazu. Familien und Nachbarschaften zogen genauso los wie Vereine, Initiativen und Einzelpersonen.
Und auch dieses Mal kam wieder einiges an Unrat zusammen. Neben dem üblichen Müll tauchten Autoreifen und diverse Metallteile auf. So fand der Chor „Swinging Hearts“ beispielsweise einen alten Notenständer. Für einen Lacher sorgte später eine rostige Sense, die ebenfalls eingesammelt wurde. „Was mich gefreut hat, ist, dass offensichtlich auch der Sensenmann verloren gegangen ist im Wald“, scherzte der Finder später.
Auf dem Schulhof der Grundschule Auf dem Seeberg und des Hortes Hochwald, kamen die Sammlerinnen und Sammler nach getaner Arbeit noch einmal zusammen. Bürgermeister Bodo Krause freute sich über die große Beteiligung: „Das ist gewaltig. Ganz, ganz herzlichen Dank dafür.“ Bei Kaffee, Kuchen, Limo und jeder Menge guter Laune klang die Aktion anschließend gemeinsam aus.
Seit 25 Jahren wird aufgeräumt
Das Müllsammeln hat in Kleinmachnow inzwischen lange Tradition. Seit 25 Jahren räumen hier Menschen gemeinsam auf. Angefangen hatte alles mit dem Frühjahrsputz der Lokalen Agenda. Inzwischen gibt es zwei große Aktionen im Jahr, im Frühjahr und im Herbst.
Warum das Ganze wichtig ist, brachte Krause beim Abschluss auf einen einfachen Punkt: Wo Müll herumliegt, kommt oft weiterer dazu. Ist es dagegen sauber, steigt die Hemmschwelle, die nächste Flasche oder Verpackung einfach in die Landschaft zu werfen.
„Wir können hier nicht die Welt retten“, sagte Krause. „Aber wir können mit solchen Aktionen einen ganz großen Beitrag leisten, illegalen Müllablagerungen entgegenzuwirken.“
Denn der Müll kostet nicht nur Nerven, sondern auch Geld. Für die Gemeinde geht es bei der Beseitigung illegal abgelagerten Mülls inzwischen um Tausende Euro Zusatzkosten. Und die Kosten steigen weiter.
Ganz Kleinmachnow packt an
Viele Kinder und Jugendliche machten schon in den Tagen vor dem eigentlichen World Cleanup Day mit und sammelten fleißig Müll. Mit dabei waren das Weinberg-Gymnasium, die BBIS, die Eigenherd-Schule und die Steinweg-Schule sowie die Horte Einstein, Wirbelwind und Am Hochwald. Mitgesammelt haben auch die Kitas Freundschaft, Regenbogen, Regenbogenkinder, Ameisenburg, Waldhäuschen, Arche, Kükennest und Spielhaus.
Am Samstag waren dann unter anderem der Bäketaler Karnevalsverein, der Heimatverein, die Black Tigers, die SPD und die Lokale Agenda Kleinmachnow dabei. Mitgemacht haben außerdem der Freundeskreis Kammerspiele, Bündnis 90/Die Grünen, der Rotary Club und die Sant Nirankari Mission. Auch die Kiebitze, die CDU/FDP-Fraktion, der Buschgrabenverein und der Kleinmachnower Laufclub packten mit an.
Die Geocacher machen einfach weiter
Ein besonderes Dankeschön geht an die Geocacher rund um GV-Mitglied Tobias Schulz. Denn sie sammeln auch außerhalb der großen Cleanup-Tage regelmäßig Müll in der Gemeinde. Wer Lust hat, kann sich ihnen anschließen und sonntags gemeinsam eine Runde durch Kleinmachnow drehen. Ganz nebenbei wird dabei eingesammelt, was dort nicht hingehört. Denn Müll fällt schließlich leider nicht nur zwei Mal im Jahr an.
Der World Cleanup Day 2026 – mehr als 1000 Menschen haben dieses Mal gemeinsam dafür gesorgt, dass Kleinmachnow wieder ein gutes Stück sauberer ist. Danke an alle, die mitgemacht haben!