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Junge Ideen zum Erweiterungsbau der Maxim-Gorki-Gesamtschule

Mit dem geplanten Erweiterungsbau der Maxim-Gorki-Gesamtschule sollen zusätzliche Räume für Unterricht, Aufenthalt und gemeinsames Lernen entstehen. Im Rahmen eines Workshops konnten Schülerinnen und Schüler nun ihre Ideen und Wünsche für die zukünftige Gestaltung der Schule einbringen. Die Ergebnisse sollen in die weiteren Planungen einfließen.

Die Gemeindevertretung Kleinmachnow hatte am 11. Dezember 2025 mit dem Beschluss DS-Nr. 120/25 die Grundlage für die räumliche Erweiterung der Maxim-Gorki-Gesamtschule geschaffen. Geplant sind ein Anbau direkt am bestehenden Schulgebäude sowie ein zusätzliches Fachkabinett, das „Mintimum“.

Der Erweiterungsbau soll unter anderem einen neuen Haupteingang mit Foyer und Vorplatz, eine Mensa, eine Aula sowie offene Lern- und Aufenthaltsbereiche umfassen. Außerdem sind zusätzliche Fachräume für Kunst und Musik vorgesehen. Im „Mintimum“ sollen künftig sechs moderne Fachräume für Chemie, Physik und Biologie entstehen.

Der offizielle Errichtungsbeschluss soll voraussichtlich im Herbst 2026 durch die Gemeindevertretung gefasst werden. Bei Zustimmung könnten die Bauarbeiten 2027 beginnen. Die Fertigstellung ist derzeit für das Jahr 2030 vorgesehen.

Kinder- und Jugendbeteiligung als Teil der weiteren Planung

Wie moderne Schulräume gestaltet sein sollten, wissen vor allem diejenigen, die sie täglich nutzen. Deshalb fand am 6. Mai 2026 im Rathaus Kleinmachnow der Workshop „Planung Schulgebäude“ im Rahmen der Kinder- und Jugendbeteiligung statt.

Rund 30 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge sieben bis elf der Maxim-Gorki-Gesamtschule beschäftigten sich dabei gemeinsam mit Farina Hannibal, Ansprechpartnerin für Kinder- und Jugendbeteiligung, sowie zwei Architektinnen des Architekturbüros Kersten & Kopp mit den aktuellen Planungsentwürfen.

Nach einer Vorstellung der bisherigen Entwürfe hatten die Jugendlichen Gelegenheit, Fragen zu stellen, Eindrücke zu diskutieren und eigene Ideen einzubringen. Anschließend arbeiteten die Teilnehmenden an mehreren Themenstationen zu Lernbereichen, Aufenthaltsflächen, Aula und Mensa, dem Vorplatz sowie zu Anforderungen an eine moderne Schule insgesamt.

Die Vision der Schülerinnen und Schüler: Schule als moderner Lern- und Lebensraum

Die Ergebnisse des Workshops zeigen deutlich, welche Aspekte den Jugendlichen für ihren Schulalltag besonders wichtig sind. Dazu zählen gut nutzbare Lern- und Arbeitsbereiche für konzentriertes Lernen ebenso wie Räume für Austausch und Zusammenarbeit. Außerdem wurde der Wunsch nach offenen, freundlichen und weniger beengten Räumen deutlich. Pflanzen, Farben, moderne Gestaltung sowie Aufenthalts- und Begegnungsbereiche mit Sitzmöglichkeiten und Versorgungsangeboten spielen aus Sicht der Schülerinnen und Schüler ebenfalls eine wichtige Rolle für eine angenehme und produktive Lernatmosphäre.

Die Beiträge der Jugendlichen werden nun in die weiteren Planungen für den Erweiterungsbau einbezogen. Auch über die nächsten Schritte sollen die Schülerinnen und Schüler weiterhin informiert werden.

Die Gemeinde Kleinmachnow bedankt sich bei allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern für ihre engagierte Mitarbeit, die vielen Ideen und den konstruktiven Austausch. Die Beteiligung junger Menschen ist ein wichtiger Bestandteil zukunftsorientierter Schulentwicklung und hilft dabei, Lernorte zu schaffen, die sich an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler orientieren.