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Natur im Garten - viele gute Ideen und ein verdienter Preis

„Mehr Natur im Garten? Einfach starten!“ – rund 40 Bürgerinnen und Bürger informierten sich am 4. Mai 2026 im Bürgersaal des Rathauses Kleinmachnow über dieses Thema.

Experten der Gemeindeverwaltung und der Stiftung für Mensch und Umwelt präsentierten bei der Veranstaltung zahlreiche Möglichkeiten, wie sich Gärten mit einfachen Mitteln naturnah gestalten lassen. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem drei Punkte:

  • heimische, insektenfreundliche Pflanzen,
  • mehr Struktur im Garten (zum Beispiel durch Hecken, Totholz oder ungemähte Bereiche)
  • und eine Pflege, die Natur zulässt statt alles „aufzuräumen“.

Konkrete Beispiele zeigten dabei deutlich, dass schon kleine Veränderungen eine große Wirkung haben können.

Verleihung des Umweltpreises

Ein zentraler Programmpunkt des Abends war die Verleihung des Umweltpreises der Gemeinde Kleinmachnow. Ausgezeichnet wurde die Interessengemeinschaft zum Schutz der Igel in TKS. Bürgermeister Bodo Krause würdigte in seiner Laudatio das langjährige Engagement der Initiative und betonte, dass der Zustand des Igels ein Gradmesser für die Qualität unserer Umwelt ist. Gleichzeitig machte er deutlich: Naturschutz beginnt direkt vor der eigenen Haustür.

Bewerben auch Sie sich für die Naturgarten-Plakette 2026

Und genau hier setzt auch die Gemeinde Kleinmachnow an: Wer seinen Garten naturnah gestaltet, kann sich mit der Naturgarten-Plakette auszeichnen lassen. Bewerbungen sind noch bis zum 15. Juni möglich. Infos und Anmeldung unter: www.kleinmachnow.de/natürlichgärtnern

  • Kampagne Igelschutz - Nachtfahrverbot für Mähroboter, Collage mit Igel und Mähroboter

Mähroboter-Nachtfahrverbot

Im Rahmen der Veranstaltung kündigte Bürgermeister Krause an, die gesetzlichen Möglichkeiten für ein Nachtfahrverbot von Mährobotern zum Schutz von Igeln erneut prüfen zu lassen. Er sei zuversichtlich, eine Beschlussvorlage mit einer entsprechenden Regelung in die letzte Sitzung der Gemeindevertretung vor den Sommerferien einbringen zu können, so Krause.



Die Veranstaltung ist Teil des Handlungsfeldes „Klimaanpassung“ im Integrierten Klimaschutzkonzept der Gemeinde Kleinmachnow. Hintergrund sind steigende Temperaturen und längere Trockenphasen infolge des Klimawandels. Eine konkrete Maßnahme daraus ist die Beratung zur ökologischen Gestaltung privater Grundstücke (G3): Naturnah gestaltete und möglichst wenig versiegelte Gärten können dazu beitragen, das Mikroklima zu verbessern, Regenwasser besser im Boden zu halten und Lebensräume für Tiere und Insekten zu schaffen. Die Gemeindeverwaltung informiert und berät Bürgerinnen und Bürger deshalb regelmäßig zu Möglichkeiten einer naturnahen Gartengestaltung.