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Kein Anschlusszwang an die Deutsche Glasfaser

Bei der Gemeindeverwaltung gehen Hinweise ein, dass Mitarbeitende der Deutschen Glasfaser aktiv für Vertragsabschlüsse werben. Wir stellen klar: Es gibt keinerlei Anschlusszwang an die Deutsche Glasfaser.

Der Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Dr. Karsten Wildberger, hat Pläne zur schrittweisen Abschaltung der Kupfernetze angekündigt. Einen konkreten Abschalttermin gibt es jedoch nicht – die vollständige Umstellung wird frühestens zwischen 2035 und 2040 erwartet und erfolgt dann gebietsweise.

Daraus ergibt sich keinerlei Anschlusszwang an die Deutsche Glasfaser.

Wer einen Internetanschluss hat, hat auch einen bestehenden Vertragspartner. Dieser – und nur dieser – ist verpflichtet, auf seine Kunden zuzugehen, wenn er die Internetversorgung auf Basis des laufenden Vertrages nicht weiterführen kann. In diesem Fall darf er den Vertrag mit angemessener Kündigungsfrist beenden. Da Internetanbieter grundsätzlich ein Interesse daran haben, ihre Kunden zu halten, werden sie in der Regel auch Angebote mit technischen Alternativen unterbreiten.

Kein Bürger ist verpflichtet, einen Anschluss bei der Deutschen Glasfaser abzuschließen!

Wer von Mitarbeitern der Deutschen Glasfaser oder deren Beauftragten mit unseriösen Angeboten oder unter Druck gesetzt wird, kann sich gern bei der Gemeindeverwaltung melden: bauamt@kleinmachnow.de.

Wir sammeln die Vorkommnisse und leiten diese gegebenenfalls an die Bundesnetzagentur weiter.