Bürgerveranstaltung: Halten und Parken in engen Straßen - Erfahrungen und Lösungen im Dialog
Wie wirken sich die neuen Parkregelungen in Haberfeld und Leite aus? Die Gemeinde lädt dazu ein, Erfahrungen aus der Testphase einzubringen und gemeinsam über Lösungen für enge Straßen zu sprechen.
- Termin: 23. April 2026, 18:00 Uhr
- Ort: Bürgersaal im Rathaus Kleinmachnow
Die bisherigen Erfahrungen zum Thema „Parken in engen Straßen“ zeigen, dass es keine einfache Lösung gibt, die die Interessen aller Verkehrsteilnehmenden gleichermaßen berücksichtigt. Umso wichtiger ist es, die Rückmeldungen der Anwohnenden und aus der Bürgerschaft einzubeziehen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Austausch über die in den vergangenen Monaten erprobten Verkehrsregelungen in den Straßen Haberfeld und Leite. Nach einer kurzen Vorstellung der Maßnahmen und erster Auswertungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre persönlichen Erfahrungen zu schildern, Fragen zu stellen und Hinweise für die weitere Planung zu geben.
Ziel der Veranstaltung ist es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und auf Grundlage der gesammelten Erfahrungen gemeinsam tragfähige Lösungen für die engen Straßen in Kleinmachnow zu entwickeln.
Hintergrund: Testphase in Haberfeld und Leite
Ausgangspunkt der Maßnahmen sind bekannte Probleme in mehreren engen Straßenabschnitten. Parkende Fahrzeuge schränken hier häufig die Durchfahrt ein. Das betrifft nicht nur den allgemeinen Verkehrsfluss der Fußgänger, Fahrradfahrer und Pkws, sondern auch die gute Durchfahrt von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Entsorgungsfahrzeugen.
Vor diesem Hintergrund hat die Gemeinde Anfang Dezember 2025 eine Testphase in den Straßen Haberfeld und Leite mit neuen Parkregelungen gestartet. Ziel war es, die Straßen besser passierbar zu halten und gleichzeitig weiterhin Parkmöglichkeiten zu gewährleisten.
Konkret wurde das Parken so organisiert, dass Fahrzeuge nur noch einseitig mit zwei Rädern auf dem Gehweg abgestellt werden dürfen. Dadurch soll mehr Platz auf der Fahrbahn entstehen und eine Gehwegseite sollte für die Fußgänger frei bleiben. An einer Stelle wurde zusätzlich ein absolutes Haltverbot eingerichtet, um jederzeit eine freie Durchfahrt sicherzustellen. Die Regelungen wurden über entsprechende Beschilderung umgesetzt und nach einer kurzen Übergangsphase auch kontrolliert.