Inhalt

Zaun im Kiefernwald - warum der jetzt sein muss

Westlich des Waldspielplatzes an der Ameisengasse ist jetzt eine Waldfläche eingezäunt worden. Die Maßnahme hat einen klaren Zweck: Der Wald soll sich hier endlich wieder erholen können.

Am 16. und 17. März wurde im Kiefernwaldbestand westlich des Waldspielplatzes an der Ameisengasse eine rund 600 Quadratmeter große Fläche eingezäunt. Umgesetzt wurde die Maßnahme durch den Zweckverband Bauhof TKS.

Warum ist das notwendig?

Der Wald in diesem Bereich besteht aus einer Kiefernmonokultur. Gleichzeitig ist der Boden durch Übernutzung stark verdichtet, Unterwuchs ist nicht vorhanden. Damit dieses Waldstück langfristig erhalten werden kann, ist ein Umbau zu einem artenreicheren Laubmischwald notwendig.

Dafür braucht es geschützte Flächen. Denn junge Laubgehölze müssen ungestört keimen und wachsen können. Der Waldboden soll sich erholen und wieder Humus bilden. Ohne Schutz ist diese Entwicklung hier nicht möglich.

Was passiert innerhalb der Fläche?

Zur Unterstützung der natürlichen Entwicklung wird Laub- und Samenmaterial von Kleinmachnower Straßenbäumen eingebracht. So werden gezielt die Voraussetzungen geschaffen, damit sich der Wald Schritt für Schritt verändern kann.

Wir bitten alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher, die eingezäunte Fläche zu respektieren, damit sich unser Wald wieder erholen kann.

Informationen zu ähnlichen Maßnahmen im Gemeindegebiet finden Sie hier: Bannwald hinter Gittern? Wildschutzzäune sollen Jungaufwuchs eine Chance bieten

19.03.2026