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Erfolgreiche 3. Energie- und Sanierungsmesse

Die 3. Energie- und Sanierungsmesse der Gemeinde Kleinmachnow zeigte, wie groß das Interesse an Klimaschutz und energetischer Gebäudesanierung ist. Mit 15 Ausstellern, fünf Fachvorträgen und acht Bürger-Expertinnen und -Experten war die Veranstaltung am 21. Februar 2026 ein lebendiges Forum für alle, die ihr Zuhause klimafreundlicher gestalten möchten.

In diesem Jahr boten erstmals die Neuen Kammerspiele den Rahmen für die Energie- und Sanierungsmesse Kleinmachnow: Der Kinosaal für Vorträge, Foyer und Kleiner Saal für Aussteller und Bürgerdialog. Das Konzept ging auf – rund 500 Besucherinnen und Besucher informierten sich zu Wärmepumpen, Photovoltaik, Dämmung, Heizungstausch und Fördermöglichkeiten. Die Veranstaltung ist eine konkrete Maßnahme aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept der Gemeinde Kleinmachnow, mit dem die Gemeinde ihren Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen leistet.

Fachvorträge mit großem Zulauf

Alle fünf Fachvorträge stießen auf reges Interesse. Die Themen deckten die zentralen Fragen rund um das klimafreundliche Sanieren ab:

  • Interkommunale Wärmeplanung Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf (TKS) – aktueller Stand und Planungen
  • Heizungstausch und Wärmepumpen – Wann ist eine Wärmepumpe als Heizlösung geeignet? Welche Voraussetzungen müssen Gebäude und Heizkörper erfüllen?
  • Energetische Gebäudesanierung: Der individuelle Sanierungsfahrplan als Vorbereitung für künftige Sanierungsmaßnahmen
  • Solarstrom vom eigenen Dach: Clever planen, speichern und nutzen
  • Erdwärme (Geothermie) – Chancen und Grenzen im Gebäudebestand

Vielseitige Aussteller und unabhängige Beratung durch die Verbraucherzentrale

15 regionale Unternehmen, Ingenieurbüros und Institutionen präsentierten im Foyer und im Kleinen Saal ihr Angebot – von Wärmepumpen und Solaranlagen über Wärmedämmung bis hin zu Energiemanagement-Software für Privathaushalte. Die Aussteller lobten auch in diesem Jahr Ambiente, Organisation und die Qualität der Gespräche; viele berichteten von konkreten Anfragen im Anschluss an die Messe. Dass die meisten Unternehmen bereits zum dritten Mal dabei waren, zeigt, dass sich die Teilnahme lohnt. Auch von Besucherinnen und Besuchern kamen ermutigende Rückmeldungen: Eine Besucherin aus Werder schrieb, die Mischung aus Vorträgen, Ausstellern und Bürgerdialog sei „einfach genial“ – und sie hoffe sehr auf eine Fortsetzung.

Besonders gefragt war die unabhängige Beratung durch die Verbraucherzentrale Brandenburg: Ihre Fachleute standen am Messetag kostenlos für alle Fragen zu Energiesparen, Heizungstausch und Fördermitteln zur Verfügung.

TIPP: Die Verbraucherzentrale berät für einen Unkostenbeitrag von 40 Euro auf Wunsch auch individuell zu Hause. Weitere Informationen zur Energieberatung der Verbraucherzentrale finden sich unter: https://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/


Rat von Nachbar zu Nachbar

Ein besonderes Herzstück der Messe war wieder das Format Bürger beraten Bürger: Acht Kleinmachnowerinnen und Kleinmachnower, die ihre Häuser bereits energetisch saniert haben, standen zudem für persönliche Gespräche zur Verfügung – offen, ehrlich und aus eigener Erfahrung. Ein Bürger-Experte, der selbst vor vier Jahren von einer Gastherme auf eine Wärmepumpe gewechselt hat, schrieb nach der Messe: Es sei sehr befriedigend, den Nachbarinnen und Nachbarn helfen zu können – er freue sich sehr auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Wer sich selbst als Bürger-Expertin oder Bürger-Experte einbringen möchte oder Nachbarinnen und Nachbarn mit Sanierungserfahrung kennenlernen will, kann sich gerne an Frau Reich im Fachdienst Verkehrsplanung | Klima- und Umweltschutz wenden: e.reich@kleinmachnow.de


Eingebettet in das Klimaschutzkonzept der Gemeinde Kleinmachnow

Die Energie- und Sanierungsmesse ist kein Einzelprojekt, sondern Teil einer umfassenden kommunalen Nachhaltigkeits- und Klimaschutz-Strategie. Im Integrierten Klimaschutzkonzept hat die Gemeinde Kleinmachnow konkrete Maßnahmen und Ziele festgelegt – von der Förderung erneuerbarer Energien über klimafreundliche Mobilität bis hin zu Beratung und Öffentlichkeitsarbeit. Alle beschlossenen Maßnahmen und ihr aktueller Bearbeitungsstand finden sich im Menüpunkt Klimaschutzkonzept.

Auch die Interkommunale Wärmeplanung – also die kommunale Strategie für eine zukunftsfähige Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien – ist ein zentrales Vorhaben der Gemeinde. Derzeit wird die Potenzialanalyse erarbeitet, um Sanierungspotenziale und regenerative Erzeugungspotenziale für zentrale und dezentrale Versorgungslösungen zu bewerten. Auf dieser Grundlage soll im ersten Quartal 2026 die Wärmeplanung mit Zielszenarien, Wärmewendestrategie und Gebietseinteilung abgeschlossen und anschließend öffentlich vorgestellt werden.

Ein herzlicher Dank gilt dem Organisationsteam um Frau Reich, allen Ausstellerinnen und Ausstellern, den acht Bürger-Expertinnen und -Experten sowie der Verbraucherzentrale Brandenburg für die unabhängige Beratung. Diese Messe lebt von Menschen, die ihr Wissen teilen – das tun sie in Kleinmachnow mit großer Bereitschaft.

Wir freuen uns auf 2027.

02.03.2026