Besuch von polnischer Partner-Schule
Großer Besuch an der Steinweg-Schule – vom 15. Bis 16. September 2025 kamen drei Gäste aus Kleinmachnows Partnergemeinde Świdnica in Polen: Schuldirektor Mariusz Maruszak, Vize-Direktor Jerzy Tokarski und Deutschlehrerin Magdalena Klimkiewicz von der Szkoła Podstawowa nr 2 im. Polskich Olimpijczyków.
Los ging es mit einer Schulführung und einem Blick in den Unterricht, bevor zur Stärkung Kaffee und Kuchen warteten. Danach hieß es: kurz durchatmen – und ab nach Potsdam. Dort standen unter anderem die Nikolaikirche, der Landtag und weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Ein gemeinsames Abendessen rundete den ersten Tag ab.
Empfang im Rathaus, danach Entdeckungs-Tour durch Kleinmachnow
Der nächste Morgen begann erneut mit einer Hospitation im Unterricht – gefolgt von harter Arbeit: Gemeinsam wurde der Entwurf für einen Kooperationsvertrag geschrieben, der nun finalisiert und ins Polnische übersetzt wird. Danach stärkten sich die Gäste bei einem kleinen Imbiss und folgten der Einladung ins Rathaus Kleinmachnow. Bürgermeister Bodo Krause empfing die Gruppe, führte durchs Haus und nahm sich Zeit für ein Gespräch. Anschließend blieb noch ausreichend Gelegenheit, Kleinmachnow selbst zu entdecken – vom Rathausmarkt, über den alten Grenzkontrollpunkt Dreilinden und den ehemaligen Mauerabschnitt am Adam-Kuckhoff-Platz bis zur Schleuse.
Das sind die Ziele der Schul-Partnerschaft
Die Zusammenarbeit zwischen der Steinweg-Schule und der Schule in Świdnica steckt voller Ideen:
- Schülerbegegnungen – virtuell und vor Ort
- Sprach- und Kulturaustausch – Deutsch trifft Polnisch, Bräuche und Traditionen
- Digitale Projekte über eTwinning und andere Plattformen
- Lehrkräfte im Austausch zu Unterrichtsmethoden, Inklusion und Digitalisierung
- Kreative und sportliche Aktionen in Kunst, Musik, Naturwissenschaften und Sport
In Planung sind bereits Projekte wie ein Sprachen- und Kulturprojekt mit Videos und Brieffreundschaften, ein Umweltprojekt rund um Nachhaltigkeit und Biodiversität (z.B. Schulgarten), Theater- und Musikprojekte, sportliche Wettbewerbe sowie ein digitales Medienprojekt mit Kurzfilmen und Blogbeiträgen. Was diese Kooperation so besonders macht? Sie verbindet die Stärken beider Schulen: die vielfältigen Partnerschaften der Steinweg-Schule und die Projekterfahrung der polnischen Schule. Daraus entsteht ein lebendiger Mix aus Sprachen, Kultur, Inklusion und europäischem Zusammenhalt.