Mit Corona in ein neues Jahrzehnt
2020 – ...
2020
Es sollte ein Jahr des Feierns werden, denn am 1.4.1920 – also vor 100 Jahren – wurde aus dem Gutsdorf Klein-Machnow eine demokratische Landgemeinde und aus Förster Heinrich Funke der erste gewählte Bürgermeister, oder richtiger: Ortsvorsteher. Doch statt von groß geplanten Jubiläumsveranstaltungen wird das Jahr von einem kleinen Virus namens „Corona“ bestimmt. Erstmals Ende 2019 in China aufgetaucht, breitet es sich pandemisch in der ganzen Welt aus und erreicht bald auch Deutschland und im März dann Kleinmachnow. Den Frühling verbringt das Land mit Kontaktbeschränkungen, geschlossenen Schulen, Geschäften und Rathäusern, abgesagten Veranstaltungen und geplatzten Urlaubsträumen. Nach leichter Entspannung im Sommer steigen die Infektionszahlen so sehr, dass erneut ein Lockdown verordnet wird. Heimische Küchen werden zu Büros, Kinderzimmer zu Klassenräumen, die Kammerspiele zum Testzentrum…
Etwas Jubiläum feierte Kleinmachnow aber dennoch. So gab es Ausstellungen – wenn auch oft nur virtuell – erst mit Werken Kleinmachnower Frauen und später der Kinder aus dem Ort. Auch historische Postkarten waren online zu bewundern. Eine gebundene Chronik erscheint und fasst weit mehr als 100 Jahre Kleinmachnower Geschichte zusammen.
Ein paar Dinge außer Corona haben Kleinmachnow ebenfalls noch bewegt. Da ist vor allem ein Bombenfund Anfang Februar in Stahnsdorf, nahe der Ortsgrenze, zu nennen. Um die britische Fliegerbombe vor Ort sprengen zu können, sind 4200 Menschen zu evakuieren, darunter auch 600 Kleinmachnower. Letztere finden zum Teil eine Nacht lang Aufnahme im Rathaus, wo ihnen Bürgersaal und Bibliothek geöffnet werden.
Um zwei weitere Abschnitte wächst der Rad- und Wanderweg Kanalaue. In Richtung Westen reicht er nun bis zur alten Autobahnbrücke. Und seit Oktober ist auch die Allee am Forsthaus zwischen Schleuse und Machnower See hervorragend zu befahren.
Abschied nehmen heißt es am 17. November. Kleinmachnows Ortschronist Günter Käbelmann stirbt 84-jährig nach langer schwerer Krankheit.
2021
Noch immer gibt das Corona-Virus keine Ruhe, und so startet dieses Jahr im Lockdown. Wegen der hohen Infektionszahlen sind die Schulen weiterhin geschlossen. Entspannung gibt es erst ab dem Frühsommer. Bis dahin arbeiten die Menschen weiter verstärkt im Homeoffice, halten sich voneinander fern, und die Gemeindevertretung lernt, per Videokonferenz zu tagen. Ein Lichtblick – vor allem für die Kleinmachnower Kinder – ist der Wintereinbruch Ende Januar. Reichlich Schnee macht aus dem Stolper Berg erstmals ein Rodelparadies. Austoben an frischer Luft ist nun trotz aller Corona-Regeln angesagt.
Doch auch das „normale“ Leben geht weiter! Die Sanierung der Neuen Hakeburg durch einen Investor steht kurz bevor. Die Suche nach Eigentümern für die darin geplanten 14 Luxuswohnungen sowie die 16 Wohnungen in zwei benachbarten Stadtvillen ist bereits in vollem Gange. Aufgerufen werden Quadratmeterpreise um die 7000 Euro. Der Baubeginn wird für das dritte Quartal 2021 angekündigt.
Um den Radverkehr voranzubringen, eröffnen Kleinmachnow und Potsdam-Mittelmark im Rahmen eines Pilotprojekts im Mai eine Mobilstation am Rathausmarkt. Acht E-Bikes stehen dort bereit, um sie bis zu sechs Stunden kostenlos zu testen. Verkehrstechnisch ebenfalls erfreulich ist, dass der Neubau der Rammrathbrücke vier Monate früher als geplant fertig ist. Fast anderthalb Jahren mit lästigen Umleitungen sind damit im Juni überstanden.
Im September wird der Deutsche Bundestag neu gewählt. Mit einer Wahlbeteiligung von 89,7 Prozent ist Kleinmachnow Spitzenreiter im Ranking der fleißigsten Wähler/-innen im Wahlkreis 61. Als Direktkandidaten treten in diesem sogenannten Superwahlkreis Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne/B 90) gegeneinander an. Scholz gewinnt nicht nur den Wahlkreis, sondern wird auch neuer Deutscher Bundeskanzler.
Wichtiges Thema nicht nur für die neue Regierung, sondern auch für Kleinmachnow ist der Klimawandel. Um ein Leitbild für ein „Klimaneutrales Kleinmachnow 2035“ zu entwickeln und die Kleinmachnower/-innen aktiv in den Prozess einzubeziehen, werden im November in einem Bürgerworkshop erste Ideen gesammelt. In einem gemeinsamen Lenkungskreis sollen diese im Jahr 2022 weiterentwickelt werden.
Im Jahresverlauf sinken die Corona-Inzidenzzahlen. Daher kann endlich auch die so lange verschobene Jubiläums-Festveranstaltung über die Bühne gehen. Das Stück „100 Jahre Kleinmachnow“ entführt die Zuschauer auf meist unterhaltsame, doch auch mal nachdenkliche Weise durch Kleinmachnows Geschichte. Am 5. November gibt es zur Premiere in den Kammerspielen nicht nur ein volles Haus, sondern auch begeisterten Applaus.
2022
Mit nur noch 20.136 Einwohner/-innen begeht Kleinmachnow den Jahreswechsel. Das ist der niedrigste Stand seit mehr als zehn Jahren.
Corona bestimmt noch immer das Leben im Land. Viele sind aber bereits geimpft, manche sogar schon ein zweites oder sogar drittes Mal. Mit Lichterspaziergängen protestieren Menschen in der Region gegen die zunehmend schärferen Corona-Maßnahmen, so auch auf dem Kleinmachnower Rathausmarkt. Ab Februar verliert das Virus dann an Schrecken, denn es ist zwar weiterhin höchst ansteckend, doch nicht mehr so gefährlich. Mit 604 aktuell mit dem Corona-Virus infizierten Menschen erreicht Kleinmachnow zu diesem Zeitpunkt den Höhepunkt der Pandemie – so viel wie nie zuvor und auch nicht mehr danach.
Eine weitaus größere Katastrophe geschieht in der Ukraine. In der Nacht zum 24. Februar überfällt Russland den kleineren Nachbarn und bricht einen Krieg vom Zaun. Die Menschen – vor allem Frauen und Kinder – fliehen vor der Gewalt. Auch in Kleinmachnow kommen viele Geflüchtete an und finden Aufnahme in privaten Haushalten. Zahlreiche Hilfsaktionen werden gestartet und engagierte Ehrenamtliche gründen die Ukraine-Hilfe TKS. Mit einem Willkommensladen und einem Willkommenscafé stehen sie in Kleinmachnow den Geflüchteten zur Seite und versorgen sie mit einer Grundausstattung.
Im alltäglichen Leben der Gemeinde zeugen erste Arbeiten von den Sanierungs- und Umbauarbeiten an der neuen Hakeburg durch einen privaten Investor. Die Sanierung der Dorfkirche schreitet ebenfalls voran, doch zeigen sich am Turm so massive Schäden, dass sowohl der Zeit- als auch der Kostenplan ins Wanken geraten. Im Sommer beginnt der lange geplante Straßenbau in der Sommerfeldsiedlung. Die Arbeiten werden sich über Jahre hinziehen, und den Anfang macht die Straße an der Stammbahn. Ein neuer Grünzug entstand derweil im TIW-Gebiet zwischen Stolper Weg und Stahnsdorfer Damm. Glatte Wege bieten dort seit dem Sommer beste Voraussetzungen zum Radeln, Skaten und Spazierengehen.
Das Goldene Buch der Gemeinde erhält in diesem Jahr gleich zwei neue Einträge. Im Mai werden drei Schopfheimer Bürgermeister auf einmal – zwei ehemalige und der amtierende – geehrt. Anlass ist das bereits ein Jahr zurückliegende silberne Jubiläum der Städtepartnerschaft. Im September erhält auch die Freiwillige Feuerwehr einen Eintrag, denn sie feiert ihren 90. Geburtstag.
Der Klimaschutz bekommt deutlich mehr Gewicht in Kleinmachnow. Einstimmig verabschiedet die Gemeindevertretung im Oktober ihr Integriertes Klimaschutzkonzept. Mit 34 Maßnahmen in sieben Handlungsfeldern macht sich Kleinmachnow auf den Weg, um bis 2035 klimaneutral zu werden.
Statt im Frühling wird Kleinmachnow nun immer im Herbst geputzt. Der World Cleanup Day gibt dafür den Rahmen und bindet die aktiven Kleinmachnower/-innen in eine internationale Bewegung ein, die in 191 Ländern der Welt Freunde hat.
Etwas dunkler als sonst bleibt es im Advent. Die durch den Ukraine-Krieg verursachte Energiekrise erfordert Sparmaßnahmen, und die machen leider auch nicht vor der Weihnachtsbeleuchtung halt. Das Rathaus erstrahlt daher nur am Wochenende im Lichterglanz.
2023
Es gibt ein Leben „nach Corona“. Im April enden die letzten Schutzmaßnahmen. Insgesamt 7950 Infektionen erfasste die offizielle Statistik für Kleinmachnow. 35 Menschen im Ort sind an oder mit dem Virus verstorben.
An der Neuen Hakeburg gehen unterdessen die Bauarbeiten weiter. Unachtsamkeit hat jedoch massive Folgen, denn ein Bagger beschädigt im Februar das Torhaus schwer, und es droht einzustürzen. Zur Rettung wird es unter Aufsicht der Denkmalschutzbehörde zunächst abgetragen und soll später neu errichtet werden. Gebaut wird auch an der Rudolf-Breitscheid-Straße. Das Wasserwerk dort wird erweitert, um dem wachsenden Trinkwasserbedarf zu erfüllen. Im einstigen Gutshof im Alten Dorf beginnen zudem im Herbst die Arbeiten zur gärtnerischen Neugestaltung, die Bezug nehmen wird auf die Historie Kleinmachnows.
25 Jahre alt wird die Lokale Agenda in Kleinmachnow. Es wurde viel erreicht im Sinne der Nachhaltigkeit, doch an den Aktiven ging die Zeit nicht spurlos vorbei. Ein Neustart ist daher dringend erforderlich. Dieser gelingt mit dem ersten Nachhaltigkeitsforum, das viele Interessierte anlockt, die sich sogleich in neuen Projektgruppen ans Werk machen. Doch zwei vehemente Kämpfer für Umwelt- und Naturschutz, die über lange Zeit auch als Gemeindevertreter Kleinmachnows Entwicklung maßgeblich und vor allem positiv beeinflussten, erleben dieses Jubiläum leider nicht mehr. Dr. Walter Haase und Dr. Gerhard Casperson sterben kurz hintereinander – beide 93-jährig – im Februar und März.
„Inklusion“ ist das Wort des Jahres, denn Kleinmachnow ist im Juni Gastgeber für eine sportliche Delegation aus Samoa, die zu den Special-Olympics World Games in Berlin für Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen anreist. Eine Woche lang lernen die jungen Sportler/-innen hier im Vorfeld Land und Leute kennen und werden herzlich empfangen. Zuvor schon wird die Region auf das Thema eingestimmt mit einem großen Inklusionsfest für Groß und Klein auf dem Gelände der Maxim-Gorki-Gesamtschule. Rund 3700 Euro wurden dabei gespendet. Das Geld kommt im Laufe des Jahres inklusiven Projekten zu Gute.
Das Thema des Jahres aber ist eine Löwin, die es gar nicht gab. Zwei Tage lang steht Kleinmachnow im weltweiten Focus der Medien, weil ein Handyvideo – nicht von bester Qualität – angeblich eine Wildkatze zeigt, die des Nachts in der Rudolf-Breitscheid-Straße unterwegs ist. Die Polizei setzt einen Großeinsatz mit Hundertschaften, Hubschraubern und Wärmebildkameras in Gang. Doch von einer Löwin keine Spur! Genauere Analysen des Videos und der Spurenlage durch Fachleute bringt schließlich die Löwentheorie zu Fall. Nur ein oder mehrere Wildschweine haben sich wieder einmal im Kleinmachnower Wald getummelt und für jede Menge Gesprächsstoff und Schlagzeilen gesorgt. Und wie dieser kommt auch kaum ein anderer Jahresrückblick später an Kleinmachnows neuem Sommermärchen vorbei.
Doch auch Wildschweinen möchte kaum jemand in Kleinmachnower begegnen, egal ob Tag oder Nacht. Sie werden wieder einmal zur echten Plage und die Rufe nach Abschuss immer lauter. Teile der Bürgerschaft fordern mit einem Bürgerantrag die Gemeinde zum Handeln auf. Mit einer sogenannten Drückjagd rücken Berliner und Kleinmachnower Jäger den Tieren schließlich auf den Pelz und erlegen 16 von ihnen. Doch auch das gefällt nicht allen...
Kleinmachnows Freundeskreis erweitert sich, denn mit dem polnischen Landkreis Świdnica wird eine zweite Kommunale Partnerschaft geschlossen. Das ist hoffentlich der Startschuss für einen regelmäßigen und regen Austausch zwischen den Menschen hier und dort.
Vier weitere Stolpersteine erinnern seit Oktober an das Schicksal von Menschen aus Kleinmachnow, die unter nationalsozialistischem Regime drangsaliert, verfolgt, vertrieben und vielfach ermordet wurden. Erinnert wird an Fritz Rosenbaum, Elisabeth und Fritz Kretzschner sowie Herbert Neufeld, die wegen ihrer jüdischen Wurzeln ihrer Heimat beraubt wurden.
2024
Kleinmachnow muss den Gürtel enger schnallen, denn es müssen – wie im Frühjahr bekannt wird – viele Millionen Euro für 2021 bis 23 geleistete Vorauszahlungen auf die Gewerbesteuer zurückgezahlt werden. Auch für das laufende Jahr werden Millionen erwartete Gewerbesteuereinnahme nicht fließen. Mindereinnahmen von insgesamt rund 41,3 Millionen Euro sind damit im Gemeindehaushalt zu kompensieren. Die nächste Hiobsbotschaft folgt Im Sommer: Zwei Großunternehmen aus dem Europarc werden zum Jahresende nach Berlin abwandern. Damit gehen auch in den Folgejahren Steuereinnahmen in zweistelliger Millionenhöhe verloren.
Das ist eines der größten Probleme, mit dem sich die im Juni nach den Kommunalwahlen neu formierte Gemeindevertretung (GV) auseinandersetzen muss. Die meisten Stimmen konnte diesmal die CDU auf sich vereinen. Sie bekommt dafür 7 Sitze. Jeweils 6 Sitze gehen an B90/GRÜNE und die SPD. Eng beieinander folgen AfD, BiK, Die Linke und FDP mit jeweils 2 Sitzen. BVB/Freie Wähler/PRO bekommen einen Sitz in der GV. Neue GV-Vorsitzende wird Kathrin Heilmann (CDU).
Die Gemeinde ist zwar weiterhin schuldenfrei, doch geplante Großvorhaben, wie der Umbau der früheren Kirche im Jägerstieg zum Museum oder der Neubau einer äußerst großzügig konzipierten Feuerwache lassen sich nicht wie geplant umsetzen. Auch teure An-, Um- oder Neubauten, mit denen die Raumnot der Maxim-Gorki-Gesamtschule gelindert werden sollte, sind kaum noch realisierbar. Eine Lösung sehen Bürgermeister und Verwaltung angesichts sinkender Einschulungszahlen einer Umnutzung der Grundschule Auf dem Seeberg. Doch die Empörung und der Widerstand gegen diesen Vorschlag seitens der Elternschaft aber auch in der GV sind zu groß. Nach ausgiebigen Diskussionen bleibt die Grundschule zunächst erhalten, bekommt im nächsten Schuljahr aber nur eine neue Klasse. Der freiwerdende Raum wird dem Hort zugesprochen. Der eigentlich für den Hort geplante Neubau auf dem Gelände der Jugendfreizeiteinrichtung CARAT soll dann für die Gesamtschule genutzt werden.
Doch es gibt auch Erfreuliches zu berichten. So wurde das einstige Waschhaus des Landarbeiterhauses am Zehlendorfer Damm nach der Sanierung als KunstRemise neu eröffnet und bietet nun Raum für künstlerisches Schaffen. Schaffenskraft ganz anderer Art bekam in Stahnsdorf eine neue Heimat. Der Zweckverband Bauhof TKS und sein Team verlassen die alte Heimat am Meiereifeld und ziehen an den neuen Standort im dortigen Gewerbegebiet.
Für viele noch sehr gewöhnungsbedürftig ist, dass der Seniorenclub „Toni Stemmler“ an der Hohen Kiefer im Frühjahr zum Haus der Generationen wird. Unter neuer Trägerschaft sollen sich nun Alt und Jung im Haus begegnen können. Geschlossen wird hingegen das Kinder- und Jugendcafé CupCake an der Hohen Kiefer. Grund sind weniger finanzielle als personelle Gründe angesichts sinkender Besucherzahlen. Die Einrichtung wird ins Stammhaus CARAT der Jugendarbeit Kleinmachnow integriert.
Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind und bleiben wichtige Themen im Ort. Und so sorgt die Verwaltung mit einer ersten Energie- und Sanierungsmesse für großen Besucherandrang im Rathaus. Es gilt nicht nur, allen Interessierten die ehrgeizigen Klimaziele der Gemeinde nahezubringen, sondern in diesem Sinne auch Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen und zum Erfahrungsaustausch einzuladen. Auch als fleißige STADTRADLER beweisen die Menschen im Ort ihren Sinn für Nachhaltigkeit. Im alljährlichen kommunalen Wettbewerb legen 1552 Teilnehmer/-innen innerhalb von drei Wochen 243.066 Kilometer zurück, und machen deutlich, dass man auch mit eigener Muskelkraft prima von A nach B kommen kann. Ein neues Mobilitätsprojekt, soll ebenfalls helfen, den individuellen Autoverkehr zu reduzieren. Mit dem Partner Jelbi der BVG werden ab November an sechs Standorten Autos, Roller und Fahrräder zum Ausleihen angeboten, um eine gute Verbindung zu den Bahnhöfen des ÖPNV zu schaffen.
Auch wenn bei geringerem Budget vieles in Eigenleistung gemacht werden muss, gibt es auch noch tolle Feste in Kleinmachnow. So, um die Inklusion hoch leben zu lassen, 20 Jahre Rathausmarkt zu feiern oder den Advent einzuläuten. Grund zu feiern, hat auch Hartmut Piecha – und zwar den Abschied in den wohlverdienten Ruhestand zum Jahresende. Mehr als 30 Jahre lang stand er im Dienst der Gemeinde Kleinmachnow, zunächst als Sachgebietsleiter Zentrale Verwaltung, dann als Leiter des Fachbereichs Büro des Bürgermeisters und seit zehn Jahren auch als stellvertretender Bürgermeister.
Doch auch getrauert wird im Ort. Ingo Saupe, Ehrenvorsitzendes des Heimat- und Kulturvereins und dessen Mitbegründer, stirbt am 1. Januar mit 85 Jahren. Am 9. Mai nehmen wir Abschied vom Kleinmachnower Jörg Fricke (71), der als Vorsitzende des Teltower Carnevals-Club den Frohsinn zum Lebensmotto wählte. Kleinmachnows Künstlerlegende Harald Kretzschmar waren 95 bewegte Lebensjahre vergönnt, bevor er am 28. Juni für immer die Augen schließt.