Inhalt

Das 20. Jahrhundert bricht an

1901-1919

1901

Baubeginn für den Teltowkanal.

18.7.1903

Als erste Siedlungsgesellschaft hier wird die „Zehlendorf-Klein Machnow Terrain AG“ gegründet.

1905

Als erste Straßenbeleuchtung Kleinmachnows werden in der Allee am Forsthaus zwei Petroleumlampen aufgestellt. Zum letzten Mal wird am Weinberg Wein geerntet.

1905-1910

Die Landhausvillenkolonie entsteht. Gustav Medon ist der erste, der in seine neue Villa einziehen kann, die heute seinen Namen trägt.

2.6.1906

Eröffnung des Teltowkanals und der Kleinmachnower Schleuse. Kaiser Wilhelm II. durchschneidet das Band und kehrt mit anschließend mit großem Gefolge im Scheusenkrug ein.

1908

Auf dem Seeberg bezieht Dietloff von Hake seine von Bodo Ebhardt errichtete Neue Hakeburg.

1909

Neben dem künftigen Seemannsheim wird eine zweite Schule - die Waldschule - errichtet, die bis 1934 Bestand hat. Kleinmachnow hat nun 416 Einwohner.

1910

Im Gutsbezirk Kleinmachnow beginnt die Elektrifizierung.

Das neu erbaute Seemann-Erholungsheim mit vier Gebäudenam Zehlendorfer Damm  wird eröffnet.

1913

Eröffnung der Friedhofsbahn von Wannsee nach Stahnsdorf mit Haltepunkt in Dreilinden.

1918

Die unter stetig wachsendem finanziellen Druck stehenden Gutsherren von Hake stellen den Antrag, den Gutsbezirk Kleinmachnow in eine Landgemeinde umzuwandeln, in der Hoffnung dadurch von hohen Steuerlasten befreit zu werden.

16 Kleinmachnower verlieren im Ersten Weltkrieg ihr Leben, darunter auch Walter Funke, ältester Sohn des Försters. Ihnen ist an der Dorfkirche ein Gedenkstein gewidmet.