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Kleinmachnow im 19. Jahrhundert

1800 -1899

1801

Das Gut umfasst 13 Wohngebäude und 20 Feuerstellen sowie Schmiede, Krug, Försterei, Wasser- und Windmühle

1806

Französische Truppen besetzen Kleinmachnow und nutzen das Herrenhaus als Pferdestall.

1838

Die Teilstrecke Potsdam-Zehlendorf der „Stammbahn“ wird als erste Bahnstrecke Preußens eröffnet.

1846

Kleinmachnow erhält ein Schulhaus am Zehlendorfer Damm.

1850

209 Einwohner.

1855

Aus der Pfarrchronik: „Der Teltower Weg wurde bis zu den Machnower Wischmatten herrlich mit Lehm in stand gesetzt. Dadurch mag’s wohl aber leider auch mitkommen, dass häufig berliner vergnügte Gesellschaften nach Machnow an den Sonntagen kommen. Diese Gäste pflegen einem stillen Dorf schlechten Segen bringen …“

1863

Aus der Pfarrchronik: „…In Machnow haben die Herren von Hake eine Wirtschaftsveränderung getroffen, in dem sie beschlossen haben, den größten Teil des Areals in Schonung zu legen, die Außenschläge in Parzellen zu verpachten, was geschehen ist, und die Landwirtschaft zu verkleinern, in Folge dessen sie mehrere Tagelöhnerfamilien entlassen haben, wodurch die Bevölkerung Machnows geringer geworden ist. …“

1895

Georg und Dietloff von Hake beginnen, Land für Siedlungszwecke zu verkaufen. Im gleichen Jahr tritt Heinrich Funke seinen Dienst als deren Privatförster an.

15.11.1895

Die Dampfstraßenbahnlinie zwischen Groß-Lichterfelde und Ruhlsdorfer Platz (damals Hindenburg-Platz) wird bis Stahnsdorf, Einmündung Mühlenstraße / Potsdamer Straße verlängert.

1899

Die Straße von Zehlendorf über Kleinmachnow, Stahnsdorf, Güiterfelde nach Schenkenhorst – der heutige Zehlendorfer Damm – wird zur Kreis-Chaussee ausgebaut.