Die Ära derer von Hake beginnt
1400 bis 1799
Um 1400
Der Spross einer Ritterfamilie, Heinricus Hake de Machenow, kauft Kleinmachnow.
17.2.1435
Die Enkel Heinricus von Hakes, Otto und Heinrich, werden als Lehnsherren Kleinmachnows eingetragen. Erster urkundlicher Nachweis über die Wassermühle an der Bäke.
1470
Ortsname: Lutken Machenow.
1515
Der Kleinmachnower Forst wird Hofjagdgebiet.
1539
Märkischer Landadel veranlasst Kurfürst Joachim II., zum evangelischen Glauben zu wechseln. Eine entsprechende Resolution unterzeichnet Joachim von Hake als erster und bringt sie dem Kurfürsten nach Spandau.
26.6.1598
Einweihung der Dorfkirche.
1608
Zu „Machenow uffn Sande“ gehören die Gutsdörfer Stahnsdorf, Sputendorf und Heinersdorf.
1618-1648
Der 30-jährige Krieg hinterlässt auch im „Teltowschen Kreise“ seine Spuren. Daniel von Hake erbittet daher vom Kurfürsten „5 Wispel und 6 Scheffel“ guten Roggen zur Saat.
Um 1650
Landreiter Michael Kienitz meldet, in Kleinmachnow keinen Bauern oder Kossäten mehr vorgefunden zu haben. Das letzte Bauernland geht an das Hake-Gut. Damit wird das Dorf zum Gutsbezirk.
1652
Machenow uffn Sande wird von einem Landreiter wüst vorgefunden.
1695
Neubau der Wassermühle an der Bäke durch Ernst Ludwig von Hake.
1734
102 Einwohner
1748
Mit Ernst Ludwig von Hake stirbt der letzte Vertreter der Kleinmachnower Familienlinie. Nach 35-jährigem Erbstreit wird der Besitz gefünftelt. Kleinmachnow und Stahnsdorf gehen an den Flatower Gutsherrn von Hake. Dietloff Heinrich von Hake bringt den Besitz wieder zusammen und lässt beträchtlich aufforsten.
1775
Ortsname: Klein-Machenow
1796-1800
Wilhelm von Hake lässt sich von David Gilly ein Herrenhaus bauen. Das Gebäude in Lehmbauweise wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. Der Ort zählt nun148 Einwohner