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E4 | Ausbau des Sharing-Angebotes

Beschreibung: Durch ein Carsharing-Angebot können attraktive Alternativen zum privaten Pkw beziehungsweise zu Zweitwagen geschaffen werden. Gemeinden wie Kleinmachnow sind für Carsharing-Angebot bisher wirtschaftlich nicht sonderlich attraktiv. Deswegen wäre es wichtig, einen Ankermieter zu finden (beispielsweise die Gemeindeverwaltung oder ortsansässige Unternehmen), die eine Grundauslastung gewährleisten. Mindestens 30 bis 40 Nutzer/-innen sind in der Regel erforderlich. Wünschenswert wären Fahrzeuge mit einem Elektroantrieb. Ist das Angebot eingeführt, muss es in der Anfangsphase gut beworben werden.


Zielgruppe: Bürger/-innen, Pendler-/innen, Unternehmen, Gemeindeverwaltung
Zielsetzung: 
Reduzierung zugelassener Fahrzeuge
Arbeitsstand:   |  | (in Bearbeitung)

Handlungsschritte:
  1. Bedarfsprüfung für Carsharing-Fahrzeuge
  2. Standortplanung
  3. Umsetzung
  4. Öffentlichkeitsarbeit / Marketing
  5. Instandhaltung der Fahrzeuge (je nach Betreiber)
Verantwortung / Akteure:
  • Gemeindeverwaltung
  • Sharing-Anbieter
  • Unternehmen und Sponsor/-innen
Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten
  • Eigenmittel für Öffentlichkeitsarbeit
  • Finanzierung durch den Carsharinganbieter/-innen
Zeitplanung: Umsetzungsbeginn: 4. Quartal 2022 | Umsetzungsart: dauerhaft
Stand 4. Quartal 2025:

Das Angebot verschiedener Sharing-Anbieter für E-Bikes, E-Roller und Carsharing konnte im Gemeindegebiet implementiert werden. Vier E-Roller-Anbieter, drei E-Bike-Anbieter sowie zwei Carsharing-Anbieter haben ihr Geschäftsgebiet auf KLM ausgeweitet und es wird rege genutzt. Mehr dazu unter: https://www.kleinmachnow.de/Mobilität

Einsparpotenziale: Treibhausgase/Energie: direkt

Einsparung von THG: Je nach genutzter alternativer Mobilitätsform kann im Vergleich zum Einsatz von konventionellen PKW bei innerörtlichen Autofahrten von 10km bis zu 3kg THG eingespart werden.

Bewertungsfaktoren:

Priorität: 3 von 5
Umsetzungskosten: Geringer bis mittlerer Personalaufwand, Öffentlichkeitsarbeit: 2.000 Euro, Kosten für das System und die Fahrzeuge übernimmt der Carsharing-Anbieter, Zuschuss der Gemeinde 35.000 Euro
Einfluss auf Klimaanpassung:
Nein
Erfolgsindikator:
Reduktion der zugelassenen Pkw