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E3 | Vorrang für Radverkehr auf vorhandenen Flächen

Beschreibung: Der Ausbau und die Instandhaltung der Radverkehrsinfrastruktur ist ein wesentlicher Bestandteil zur Attraktivierung des Radverkehrs sowie der Förderung der sicheren Alltagsmobilität mit dem Fahrrad. Da manche Straßen im Ort teils sehr schmal sind, können Radwege auf ausgewählten Straßen nur durch die Reduzierung der PKW-Flächen und Erweiterung der Radverkehrsflächen realisiert werden. Dazu sollen auf den Hauptverkehrsachsen die Fahrradwege ausgebaut und dafür die PKW-Flächen eingeschränkt und wo dies nicht möglich ist, Halteverbote für PKW angeordnet werden. Ausgangspunkt für diese Maßnahme ist die Diskussion auf der Klausurtagung der Gemeindevertretung am 21.01.2022. Mehr Platz auf den Straßen gibt Radfahrenden vor allem Sicherheit. So können mehr Bürger/-innen zum Radfahren bewegt werden. Gleichzeitig wird der PKW-Verkehr eingeschränkt und damit weniger interessant gestaltet, sodass auch hier ein Umdenken Richtung Fahrradfahren erfolgen kann.


Zielgruppe: Radfahrende, Bürger/-innen
Zielsetzung: 
Steigerung des Radverkehrsanteils, Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Radverkehr, Umorganisation von vorhandenen Flächen
Arbeitsstand:   | | (Arbeitsprozess aufgenommen)

Handlungsschritte:
  1. Analyse der aktuellen Situation für Radfahrende an Hauptverkehrsachsen
  2. Ermittlung der notwendigen Maßnahmen
  3. Erarbeitung einer Umsetzungsplanung
  4. Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde
  5. Einstellung von Mitteln in den Haushalt
  6. Umsetzung
  7. Feedback und Controlling
Verantwortung / Akteure:
  • Gemeindeverwaltung (Fachdienst Verkehrsplanung, Klima- und Umweltschutz, Fachdienst Tiefbau/Stadtwirtschaft; Fachbereich Recht/Sicherheit/Ordnung)
  • Landkreis Potsdam-Mittelmark, Straßenverkehrsbehörde
  • Verkehrsplanungsbüro
  • Baufirmen
Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten
  • Eigenmittel
  • Fördermittel: NKI Kommunalrichtlinie
Zeitplanung: Umsetzungsbeginn: 1. Quartal 2023 | Umsetzungsart: dauerhaft
Laufzeit: 12 Jahre

Stand 4. Quartal 2025:

Die Lokalgruppe des ADFC wird bei der Planung von Fahrradstraßen im Ort unterstützt.

Einsparpotenziale: Treibhausgase/Energie: indirekt

Jeder Kilometer, der anstatt mit dem Auto mit dem Fahrrad gefahren wird, spart im Schnitt etwa 0,12 kg CO2 ein.

100 km → 12 kg CO2-Einsparung

Bewertungsfaktoren:

Priorität: 5 von 5
Umsetzungskosten: Mittlerer bis hoher Personalaufwand, hohe Baukosten für den Umbau der Straßen; 40.000 € pro Jahr
Einfluss auf Klimaanpassung:
Nein
Erfolgsindikator:
Anteil der Radfahrenden steigt an