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E1 | Ausbau des ÖPNV-Angebotes

Beschreibung: Durch neue und optimierte ÖPNV-Verbindungen sollen mehr Bürger/-innen in Kleinmachnow und im Ort Beschäftigte erreicht und dazu bewegt werden, von ihrem eigenen PKW häufiger auf den ÖPNV umzusteigen. Im Vordergrund steht vor allem die bessere Anbindung an den schienengebundenen Nahverkehr. So soll es den Bürger/-innen von überall in Kleinmachnow möglich sein, in der Nähe ihrer Haustür in den Bus zu steigen und am Bahnhof in die Bahn umzusteigen. Ergänzend dazu sind die Verdichtung der Taktung mit kleineren Bussen, die Einführung von Werkbuslinien und ein Rufbussystem (Bürgertaxi) zu weniger nachgefragten Uhrzeiten wichtig. Um den Bedarf zu erfassen, soll eine Befragung durchgeführt werden. Wichtig ist es hierbei, Anregungen zur Optimierung zu bekommen. Die Finanzierung neuer Linien muss mit dem Landkreis abgestimmt werden.


Zielgruppe: Bürger/-innen, Verkehrsbetriebe
Zielsetzung: 
Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs im Ort und ortsübergreifend
Arbeitsstand:   | | ▶ (Arbeitsprozess aufgenommen)

Handlungsschritte:
  1. Erhebung des Ist-Zustandes (Liniennetzverteilung im Ort, Fahrgastzählung, Nutzungsanalyse)
  2. Konzeption und Durchführung der Fahrgastbefragung (insbesondere in Kitas, Schulen, Bildungs- und Sozialeinrichtungen) hinsichtlich neuer Buslinien
  3. Ermittlung der Verbesserungspotenziale und Ableitung eines neuen Beförderungskonzeptes
  4. Verhandlung mit dem Landkreis über die Aufnahme der neuen Linien in den Nahverkehrsplan
  5. Klärung der Finanzierung
  6. Umsetzung des Konzeptes mit Bewerbung
  7. Monitoring
Verantwortung / Akteure:
  • Gemeindeverwaltung (Fachdienst Verkehrsplanung, Klima- und Umweltschutz)
  • Landkreis Potsdam-Mittelmark
  • Verkehrsbetriebe (Regio-Bus)
Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten
  • Landkreis
  • Eigenmittel
Zeitplanung: Umsetzungsbeginn: 1. Quartal 2024 | Umsetzungsart: dauerhaft
Laufzeit: 1,5 Jahre

Stand 4. Quartal 2025:

Mit dem Landkreis als zuständige Behörde findet zum Thema ÖPNV ein kontinuierlicher Austausch statt.

Einsparpotenziale: Treibhausgase/Energie: indirekt

Durch die Umsetzung der Maßnahme werden CO2-Einsparungen initiiert. THG-Reduzierung: pro Kilometer Busfahren statt Autofahren wird im Schnitt 0,8 kg THG eingespart, steigend mit der jeweiligen Auslastung der Busse.

Bewertungsfaktoren:

Priorität: 4 von 5
Umsetzungskosten: hoher Personalaufwand, Konzeption: 20.000 Euro
Einfluss auf Klimaanpassung:
Nein
Erfolgsindikator:
Kilometer-Fahrleistung Bus pro Jahr steigt an

Bürgerbeteiligung:

Im Rahmen des Workshops “Quo Vadis Klimaschutz“ am 16.2.2023 wurde diese Maßnahme einer genaueren Betrachtung unterzogen. Hierbei kam es zu folgenden Ergebnissen/Anregungen der Teilnehmenden:

Um eine nachhaltige Stärkung der Attraktivität des ÖPNV für Bürger und Pendler zu erreichen, wird eine engere Taktung in den Stoßzeiten aber auch abends sowie ein günstigeres VBB-C-Ticket gewünscht. Auch eine Anpassung der Fahrrouten an den Bahnverkehr und Schulzeiten, um den Verkehr insgesamt und vor allem vor den Schulen zu verringern, wird für nötig befunden.

Vorgeschlagen wird, in einem Pilotprojekt bereits 2024 zunächst zwei Buslinien anzupassen. Noch in diesem Jahr wären entsprechende Bedarfsabfragen und -analysen (Schüler, Pendler, Europarc) erforderlich. Dafür sei ein Antrag durch die Gemeindevertretung zu formulieren, um die erforderlichen Mittel bereitzustellen. Auch beim Landkreis müssten Finanzmittel eingeworben werden. Regiobus und Arbeitgeber/-innen sind ebenso in die Planung einzubinden, wie die Akteure aus den Klimaschutz-Workshops