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Kleinmachnow goes E-Mobil

Die Reduzierung der Schadstoffbelastung durch den Verkehr im Ort zu senken, ist eine Aufgabe für die gesamte Einwohnerschaft. In diesem Zusammenhang kommt insbesondere dem Radverkehr und der Elektromobilität eine wichtige Rolle zu. Ziele der Gemeinde sind daher: Interesse an Elektromobilität zu wecken, die Steigerung der Nutzung emissionsarmer (Hybrid) und emissionsfreier Fahrzeuge sowie mittelfristig/langfristig: der Aufbau/die Initiierung einer Ladeinfrastruktur in der Gemeinde Kleinmachnow (für Mieter, Eigentümer, Pendler, Gäste) sowie der Region TKS und der Aufbau/die Initiierung von Fahrzeug-Sharing-Angeboten.

Modellprojekt E-Bike-Mobilstation: Kostenloses Ausleihen von E-Fahrrädern

Im Mai 2021 wurde mit einer ersten Mobilstation am Rathausmarkt ein Pilotprojekt zum Verleih von E-Bikes gestartet. Ziel war es, innerhalb der einjährigen Pilotphase so viele Rückmeldungen und Nutzungserfahrungen wie möglich zu sammeln, um die Akzeptanz des Angebotes und die Bedürfnisse der Nutzenden zu erfassen.

Nun geht das Projekt in die zweite Runde: Ab Juni 2022 gibt es eine weitere Mobilstation am Adam-Kuckhoff-Platz. Damit wird den Nutzenden nicht nur das Sharingprinzip nähergebracht, sondern sie können auch im Ansatz erfahren, welche Möglichkeiten ein Mobilitätsnetzwerk bietet, bei dem die E-Bikes an beliebigen Stationen ausgeliehen und zurückgegeben werden können.

Die gemachten Erfahrungen aus der Pilotphase sollen in ein künftig dauerhaftes Sharingsystem einfließen. Außerdem sollen weitere Standorte auf ihr Potenzial untersucht werden. Auf diese Weise kann die Gemeinde Kleinmachnow ein passgenaues und nutzerorientiertes Mobilitätsangebot zur Verfügung stellen. Weiter Informationen zum Ausleihprozess finden Sie unter dem Menüpunkt Radverkehr.

Ladestationen für Elektrokraftfahrzeuge in Kleinmachnow

Um die Nutzung von Elektrofahrzeugen in Kleinmachnow zu fördern und so eine Alternative zu Feinstaubbelastung, Lärmbelästigung und CO2-Belastung durch den üblichen motorisierten Individualverkehr zu schaffen, beschloss die Gemeinde im Mai 2018 ein Elektromobilitätskonzept für Kleinmachnow und den Bau von fünf Ladestationen. Im Zuge der Erarbeitung des Konzeptes ergaben sich weitere geeignete Standorte, sodass seit 2019 an sieben Stellen in der Gemeinde Strom getankt werden kann. Eigentümerin der mit Bundesmitteln geförderten Elektro-Tankstellen ist die Gemeinde Kleinmachnow.

E-geladen und gut vernetzt

Mit sieben Ladesäulen bietet die Gemeinde ein flächendeckendes und gut erreichbares E-Lade-Netz in Kleinmachnow an. Damit geht die Kommune einen wichtigen Schritt in Richtung Klimaschutz und umweltfreundliche Mobilität. Die Leistung von 22 Kilowatt ermöglicht ein schnelles Beladen der Elektroautos – soweit diese darauf vorbereitet sind. Die Batterien eines Smart forfour eq wären, einen entsprechenden Bordlader vorausgesetzt, so beispielsweise in weniger als einer Stunde gefüllt. Wie es inzwischen Standard ist, sind die Ladepunkte in Kleinmachnow mit dem Stecker Typ 2 ausgestattet.

Um den Ladevorgang zu bezahlen, können RFID-Karten der über 200 Ladenetz.de-Partner sowie von Roamingpartnern des Ladenetz.de-Verbundes in Deutschland und Europa genutzt werden. Für das spontane Laden besteht erstmals die Möglichkeit, Girocards deutscher Banken einzusetzen. Voraussetzung ist lediglich, dass diese Karten über die kontaktlose Bezahlfunktion verfügen. Zudem können Elektro-Automobilisten auch über ihr Smartphone mit Hilfe eines an jedem Ladepunkt befindlichen QR-Codes den Ladevorgang online starten und abrechnen. Die Abrechnung erfolgt nach Verbrauch.

Die bisherige Ladestation am Rathaus Kleinmachnow, die seit 2009 kostenlos genutzt werden konnte, steht allerdings nur noch den Dienstfahrzeugen der Gemeinde zur Verfügung. Privatnutzer finden aber gleich zwei Alternativen in unmittelbarer Nähe. Sowohl am Adolf-Grimme-Ring Süd als auch auf dem unteren Parkplatz am Rathausmarkt sind die neuen E-Tankstellen mit jeweils zwei Anschlüssen zu finden. Weitere fünf Ladesäulen mit ebenfalls jeweils zwei Ladepunkten mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt sind an markanten und stark frequentierten Plätzen über das gesamte Gemeindegebiet verteilt.