Kleine Hände, große Wirkung: Kita-Kinder pflanzen ein Mini-Wäldchen
Buddeln, pflanzen, gießen – und dabei jede Menge lernen! 43 Kinder der Kita Freundschaft haben am Donnerstag, 8. Oktober 2026, kräftig mit angepackt. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern sowie Mitarbeitenden der Gemeinde pflanzten sie 20 Hainbuchen und eine Ulme im kleinen Wäldchen direkt hinter ihrer Kita.
Rund drei Stunden lang wurde auf einer Lichtung nahe dem Kita-Zaun gearbeitet. Die Kinder lockerten den Boden auf, setzten die jungen Bäume ein und gossen sie anschließend. Dabei lernten sie ganz praktisch, was Pflanzen zum Wachsen brauchen. Sogar Schafwolle kam zum Einsatz: Sie hilft, Feuchtigkeit im Boden zu halten und setzt beim Zersetzen Nährstoffe frei.
Jeder Baum bekommt einen Paten
Damit die jungen Bäume geschützt aufwachsen können, wurde ein rund 30 Meter langer Staketenzaun aufgestellt. Er soll verhindern, dass Wildtiere an den jungen Pflanzen fressen. Und auch für die weitere Pflege ist gesorgt: Die Kinder übernehmen Patenschaften für die Pflanzen, gießen sie regelmäßig und können beobachten, wie ihre Bäume nach und nach größer werden.
Die Idee zur Pflanzaktion kam von der Kita Freundschaft. Gemeinsam mit dem Fachdienst Gemeindegrün wurde sie geplant und umgesetzt. Ziel ist es, das kleine Wäldchen langfristig dichter wachsen zu lassen. Mit der Pflanzaktion möchten Kita und Gemeinde das Naturverständnis der Kinder stärken und ihnen zeigen, wie wichtig es ist, Bäume und Lebensräume langfristig zu erhalten.
Neue Benjeshecke bietet Tieren Schutz
Zuvor hatten die Kreisvolkshochschule und das ehrenamtliche Blühteam TKS bei einer Wochenendaktion bereits eine sogenannte Benjeshecke in dem Wäldchen angelegt . Die Hecke aus aufgeschichtetem Schnittgut bietet Vögeln, Igeln und zahlreichen Insekten Schutz und Lebensraum.
Alles in allem: Ein schöner Vormittag für die Kinder – und eine Investition in die Zukunft ihres kleinen Wäldchens!