Inhalt

 

Drei Kommunen, ein Plan: 450.000 Euro Förderung für Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf

Ein großer Scheck für ein gemeinsames Vorhaben: Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach hat am 17. August 2026 im Bürgersaal des Rathauses Kleinmachnow einen Förderbescheid über 450.000 Euro an Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf übergeben. Mit dem Geld unterstützt das Land die Aufstellung eines gemeinsamen Flächennutzungsplans einschließlich Landschaftsplan.

Den Förderbescheid nahmen Kleinmachnows Bürgermeister Bodo Krause und seine Amtskollegen Andre Freymuth aus Teltow und Bernd Albers aus Stahnsdorf entgegen. Mit dabei waren auch Landrat Marko Köhler und der Landtagsabgeordnete Sebastian Rüter.

Für Bodo Krause passt das neue gemeinsame Planungsprojekt gut zu dem, was Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf längst an vielen Stellen gemeinsam machen. „Wir sind in TKS keine Anfänger auf dem Gebiet“, sagte Krause. Er verwies unter anderem auf den Zweckverband Bauhof TKS, das Freibad Kiebitzberge und die Interkommunale Wärmeplanung TKS – drei Bereiche, in denen die Kommunen bereits zusammenarbeiten.

Nun kommt ein weiterer Bereich hinzu. „Von daher ist es sinnvoll, dass wir uns auch städtebaulich enger verzahnen“, sagte Krause. Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf sind siedlungsräumlich und verkehrlich eng miteinander verflochten.

„Ich bin mir sicher, dass wir damit einige Vorteile für alle drei Kommunen generieren werden, die nicht zum Tragen gekommen wären, hätten wir es alleine gemacht“, sagte Krause. Auch die Kosten sprach er an: Bei einer getrennten Planung hätten die Kommunen nach seinen Worten mehr Geld ausgeben müssen.

Auch Infrastrukturminister Robert Crumbach verwies bei der Übergabe auf die Vorteile einer gemeinsamen Planung. Sie ermögliche eine abgestimmte Entwicklung unter anderem bei Gewerbe, Verkehr und Infrastruktur. Besonders hob er die Höhe der Förderung hervor: Die 450.000 Euro seien „mit Abstand die höchste Einzelzuwendung“ aus diesem Förderprogramm im Jahr 2026, so der Minister.

Bislang verfügen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf jeweils über eigene Flächennutzungspläne. Künftig soll ein gemeinsamer Flächennutzungsplan einschließlich Landschaftsplan aufgestellt werden. Die drei Kommunen reagieren damit auf ihre enge siedlungsräumliche und verkehrliche Verflechtung und den daraus entstehenden gemeinsamen Planungsbedarf.