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Jahrfeier des Seniorenbeirates 2024

Am 17. Juni 2024 fand im Rahmen der 30. Brandenburgischen Seniorenwoche die Jahresfeier des Seniorenbeirates im Rathaus Kleinmachnow statt. Lothar Jerzembek, Vorsitzender des Seniorenbeirates, begrüßte die zahlreichen Gäste herzlich, dankte den Anwesenden für ihr Engagement und ihre Mitarbeit und stellte in einer kurzen Rede die Arbeit des Seniorenbeirates vor. Der Nachmittag klang mit einem musikalischen Programm der Kreismusikschule aus und bot Raum für anregende Gespräche und geselliges Beisammensein.


Den Rahmen der diesjährigen Veranstaltung bildete die 30. Brandenburgische Seniorenwoche, deren Auftaktveranstaltung am 15. Juni in Fürstenwalde vor 500 geladenen Gästen stattfand. Die Veranstaltung im Bürgersaal Kleinmachnow begann mit einer herzlichen Begrüßung durch den Vorsitzenden des Seniorenbeirates, Lothar Jerzembek. Er begrüßte alle Anwesenden, darunter Bürgermeister Michael Grubert, die Vertreter der Gemeindeverwaltung, die anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung sowie den Leiter des Freibades Kiebitzberge, Markus Schmidt. Ein herzlicher Gruß und Dank galt den Musikerinnen und Musikern der Kreismusikschule, die die Veranstaltung musikalisch umrahmten.

Jerzembek ging in seiner Rede zunächst auf die Beiträge der politischen Vertreter der Festveranstaltung in Fürstenwalde ein: Ministerpräsident Woidke unterstrich, dass ältere Menschen eine unverzichtbare Stütze des gesellschaftlichen Zusammenlebens seien. Sozialministerin Ursula Nonnenmacher stellte heraus, dass viele ältere Menschen ehrenamtliche Arbeit von unschätzbarem Wert leisten. Norman Asmus, Seniorenbeauftragter des Landes Brandenburg, zeigte sich überzeugt, dass die im März von der Landesregierung beschlossene Fortschreibung der Seniorenpolitischen Leitlinien das aktive Altern in Brandenburg auch in Zukunft gut unterstützen wird.

Anschließend würdigte der Vorsitzende in seiner Rede die Arbeit der politischen Vertreter der Kleinmachnower Gemeindevertretung. Er dankte den Mitgliedern der jetzigen Gemeindevertretung für ihren Einsatz, insbesondere für die Senioren. Den Mitgliedern des zukünftigen Gemeindeparlamentes wünschte er viel Erfolg. Der Seniorenbeirat freut sich auf einen weiteren, regen Gedankenaustausch und eine gute Zusammenarbeit.

Jerzembek berichtete weiter, dass der Seniorenbeirat Kleinmachnow seine engagierte Arbeit in verschiedenen Bereichen auch in neuer Besetzung erfolgreich fortsetzt. Dazu gehört z. B. die Begleitung kommunaler Wohnungsbauvorhaben, um angemessenen und seniorengerechten Wohnraum zu schaffen. Darüber hinaus unterstützt der Beirat zweckgebundene Projekte der Verkehrsinfrastruktur. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Erhalt und die Förderung von Freizeitangeboten, insbesondere im Familienzentrum | Mehrgenerationenhaus Toni Stemmler. Er regte an, die ehemalige Bürgermeisterin und Gründerin des Hauses, Toni Stemmler, noch sichtbarer zu würdigen. Der Seniorenbeirat steht in Kontakt mit der Verwaltung, der Stiftung JOB und dem Familienzentrum und hofft auf konstruktive und regelmäßige Gespräche für ein langfristig gutes und zukunftsorientiertes Miteinander.

Aufgrund des gleichzeitigen Datums des 17. Juni erinnerte Jerzembek in seiner Rede auch an den Volksaufstand von 1953. Damals gingen in Ost-Berlin und 700 weiteren Orten der DDR rund eine Million Menschen friedlich auf die Straße, um gegen die Erhöhung der Arbeitsnormen und für politische Forderungen zu demonstrieren. Die Proteste wurden brutal niedergeschlagen, mindestens 55 Menschen starben, 15.000 wurden verhaftet und rund 1.500 verurteilt. Er hob hervor, dass Einigkeit, Recht und Freiheit in Wohlstand keine Selbstverständlichkeit seien und die Opfer des 17. Juni 1953 uns daran erinnern.

Bürgermeister Michael Grubert dankte in seinem kurzen Grußwort dem Seniorenbeirat für die geleistete aktive Arbeit. Er freue sich, in absehbarer Zeit selbst Teil der aktiven Seniorengemeinschaft in Kleinmachnow zu sein. Grubert wies darauf hin, dass die Senioren in Kleinmachnow schon aufgrund der demografischen Entwicklung eine wichtige Zielgruppe sind. Ziel der politischen Arbeit in der Gemeindevertretung und Verwaltung sei es daher auch, die Bedürfnisse und Anliegen der Seniorinnen und Senioren im Blick zu behalten. Kleinmachnow ist hier auf einem guten Weg, sei es mit vielfältigen Angeboten zur aktiven Freizeitgestaltung, der Schaffung von barrierefreien Bushaltestellen und Mobilitätsangeboten oder seniorengerechten Wohn- und Bauprojekten. Der Bürgermeister lud die Seniorinnen und Senioren herzlich ein, sich für ihre Belange stark zu machen und sich Gehör zu verschaffen.

Ab 15:45 Uhr folgte ein kurzweiliges musikalisches Programm der Kreismusikschule Engelbert Humperdinck. Anschließend war ausreichend Zeit für Gespräche und um den Nachmittag zu genießen.