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650 Jahre KLM: Neuer Förster im Dienst der Hakes

Kleinmachnow am 1. April 1895 | Die Herren Georg und Dietloff von Hake haben auf dem Gut Klein-Machnow einen neuen Privatförster in den Dienst genommen. Karl Friedrich Heinrich Funke ist sein Name.

Mit seiner frisch angetrauten Frau Bertha, geb. Hoffmann, wird er bald darauf in das idyllisch gelegene Kleinmachnower Forsthaus am Machnower See einziehen. Das alte Haus mit Strohdach und dem großen Rauchfang in der Küche bietet allerdings wenig Bequemlichkeit, zumal Funkes Vorgänger, Förster Weber und seine Frau, noch immer dort wohnen.

Berichtet wird später, dass sich Förster Funke trotzdem schnell in Klein-Machnow einlebt und bald das Vertrauen der übrigen Dorfbewohner gewinnt. 25 später wählen sie ihn sogar in das Amt des Ortsvorstehers, als 1920 aus dem Gutsdorf Klein-Machnow die eigenständige Landgemeinde Kleinmachnow wird. 1932 nach seinem Ausscheiden aus dem Amt wird er zum Ehrenbürger ernannte – dem ersten und bis heute einzigen Kleinmachnows. Ferner wurde die damals bereits projektierte Hauptverkehrsstraße (Ost-West-Achse und vermutlich zunächst als "Leipziger Straße" vorgesehen), in "Förster-Funke-Allee" umbenannt.

Heinrich Funke stirbt am 9. März 1936 an den Folgen einer Lungenentzündung.

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