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650 Jahre KLM: Einwohnerzahl steigt auf mehr als 100

Kleinmachnow am 22. Juli 1748 | Ein Vertrag besiegelt, dass das Gut ein weiteres Mal aufgeteilt wird, denn der letzte der Machnower Hakes stirbt ohne Nachkommen. Das Erbe fällt daher an die fünf übrigen Häuser der Gesamtfamilie, aufgeteilt in zwei Güter und drei Geldanteile. Machnow und Stahnsdorf fallen per Losentscheid an Dietloff von Hake (1683–1765) aus dem Haus Flatow. Durch Kauf des an einen anderen Zweig der Familie gegangenen Gutes Heinersdorf vereint er bald wieder den Besitz.

Im Jahre 1772 zählt der Gutsbezirk 102 Einwohner.

Von 1796 bis 1800 bestimmen Bauarbeiten das Bild des Gutshofes. Der höchst angesehene Architekt David Gilly (1748–1808) errichtet für Wilhelm von Hake (1760 – 1835) ein prachtvolles Herrenhaus, das auch als „Kleinmachnower Schloss“ bezeichnet wird. Dieses gilt als bedeutender und größter Lehmbau der Umgebung.

1800 ist die Zahl der Einwohner im Gutsbezirk Kleinmachnow auf mittlerweile 148 gewachsen.

(Entnommen aus: Kleinmachnow -100 Jahre Landgemeinde und was davor geschah…, Eine Chronik von Günter Käbelmann und dem Heimat- und Kulturverein e. V., 2020)

  • Historische Postkarte des einstigen Gutshofes © Sammlung Heimatverein