TKS-Kommunen beraten nächste Schritte der interkommunalen Wärmeplanung
Bei dem Treffen berieten Vertreter der drei Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf (TKS) über den aktuellen Stand des gemeinsamen Wärmeplanungsprozesses. Im Lenkungskreis vertreten sind die Bürgermeister der TKS-Kommunen, die Klimaschutzmanagerinnen und -manager, die Kämmereien Teltow und Kleinmachnow, weitere Fachämter, die Wohnungsgesellschaften der Region, die Fernwärme Teltow GmbH sowie das Ingenieurbüro Elbing & Volgmann, das den Prozess fachlich begleitet. Eröffnet wurde die Sitzung durch einleitende Worte von Kleinmachnows Bürgermeister Bodo Krause.
Das Ingenieurbüro Elbing & Volgmann stellte dann die erarbeiteten Inhalte vor: den Rückblick auf die Bestandsanalyse, die Ergebnisse der Potenzialanalyse sowie die nächsten Schritte im weiteren Verlauf der Wärmeplanung.
Die Wohnungsgesellschaften informierten zudem über ihren Gebäudebestand und geplante Sanierungsmaßnahmen. Anschließend wurden die vorgestellten Punkte im Lenkungskreis diskutiert.
In den kommenden Wochen und Monaten werden Zielszenarien für die zukünftige Wärmeversorgung der TKS-Region ausgearbeitet und Maßnahmen zur Umsetzung entwickelt. Die nächste Sitzung des Lenkungskreises ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Der Abschluss der interkommunalen Wärmeplanung wird Ende des ersten Quartals 2026 erwartet. Danach ist eine öffentliche Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger geplant.
Zum Hintergrund:
Grundlage der Arbeiten ist die im Integrierten Klimaschutzkonzept Kleinmachnow verankerte Maßnahme zur Erstellung eines kommunalen Wärmeplans. Zudem verpflichtet das seit dem 1. Januar 2024 geltende Wärmeplanungsgesetz Kommunen bundesweit zur Erstellung eines Wärmeplans bis spätestens 30. Juni 2028. Nach der Brandenburgischen Wärmeplanungsverordnung sind die Kommunen die planungsverantwortlichen Stellen.
Der Wärmeplan soll Grundstücks- und Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer künftig ermöglichen, potenzielle Versorgungslösungen für ihre Adresse einzusehen und damit eine zuverlässigere Planungsgrundlage zu erhalten. Die interkommunale Zusammenarbeit der TKS-Kommunen soll Synergieeffekte im Planungsprozess und bei möglichen zukünftigen Netzplanungen ermöglichen.