Sturm Ziros wütete im Alten Dorf
Heftige Sturmböen zogen am späten Montagnachmittag auch durch Kleinmachnow und hinterließen reichlich Schäden im Ort. Glücklicherweise wurden keine Menschen durch herabstürzende Äste ernsthaft verletzt, doch einige Blech- und andere Sachschäden wurden schon gemeldet.
Bis in die Nacht war die Freiwillige Feuerwehr im Einsatz, um Hilfe zu leisten, denn etwa 30 Bäume traf es so massiv, dass sie umstürzten oder große Teile davon abbrachen. Die Aufräumarbeiten sind seitdem in vollem Gange, wobei zunächst Gefahrenpunkte und die größten Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.
Große Schäden wurden leider auch im Alten Dorf am Zehlendorfer Damm verzeichnet. Im Gutspark, der in seiner neuen Ausgestaltung erst seit einem Jahr wieder zu erleben ist, haben die Bäume sehr gelitten. Große Teil brachen zum Beispiel bei einer alten Linde ab, die auf vielen historischen Abbildungen zu sehen ist, und daher als ortsbildprägend gilt.
Nach wie vor ist überall im Ort – vor allem aber im Wald – das Risiko abbrechender Äste groß. Gerade mit Blick auf die erneut angekündigten Unwetter in der Region ist also weiterhin allergrößte Vorsicht bei Spaziergängen geboten. Augen und Ohren sind unbedingt offenzuhalten!
Falls Sie noch umgestürzte Bäume oder größere Astbrüche entdecken und der Gemeinde mitteilen wollen, finden Sie die Kontaktdaten und weitere Informationen unter dem Menüpunkt »Sturmschäden melden«.