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Partnerschaftliches Treffen von Kita-Teams aus Swidnica und Kleinmachnow

Zum „Deutsch-polnischer Berufsaustausch der pädagogischen Fachkräfte“ mit Schwerpunkt Bildung hatte Kleinmachnows polnischer Partnerkreis im vergangenen Mai nach Świdnica eingeladen. Beide Kommunen nahmen im Jahre 2023 eine offizielle Partnerschaft auf. Das Projekt wurde daher von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit mitfinanziert.

Die Delegation der Partnergemeinde Kleinmachnow, zu der die Einrichtungsleitungen der Kindertagesstätten, pädagogische Fachkraft für Qualitätssicherung des Trägers und Susanne Feser als Leiterin des KITA-Verbundes, zählten, nahmen vom 21. bis 23. Mai an verschiedenen Projektaktivitäten im Kreis Świdnica teil.  Nach der Begrüßung durch Vizelandrat Zygmunt Worsa, stand ein erstes Kennenlernen mit der Leiterin der Bildungsabteilung der Stadt Świdnica Magdalena Urbańska-Malucha, dem Leiter der Bildungsabteilung des Landratsamtes Grzegorz Stawarz und mit Vertretern der Bildungseinrichtungen an.

Im Rahmen des Programms besuchte die Delegation den nichtöffentlichen Kindergarten "Zielona Kraina" in Kreisau unter der Leitung von Justyna Czerkawska. Bei der Besichtigung der Kreisauer Stiftung für Europäische Verständigung machten sich die Teilnehmenden mit der Geschichte und den Aufgaben der Stiftung und den Projekten zur historischen und politischen Bildung vertraut.

Am 22. Mai besuchte die Delegation den Städtischen Kindergarten Nr. 3. Nach einer Besichtigung des Kindergartens ging es in den Gesprächen mit der Leiterin Anna Wojtysiak um die Vorschul- und Schulbildungssysteme in Polen und Deutschland. Der Wissens- und Erfahrungsaustausch wurde beim weiteren Studienbesuch im Integrationskindergarten Nr. 16 sowie anschließendem Gespräch mit der Leiterin Małgorzata Anklewicz fortgesetzt.

Am 23. Mai hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, in Begleitung von Leiterin Beata Fijołek, der stellvertretenden Leiterin Katarzyna Gołąbek und einigen Pädagogen den didaktischen und pädagogischen Aufgabenbereich der Schweidnitzer Sonderschule kennenzulernen. In Bezug auf das Projektthema wurde über die Tätigkeit und die Aufgaben der Schule, deren sonderpädagogische Klassen sowie die inklusive Pädagogik diskutiert.

Das Besuchsprogramm wurde ergänzt durch eine Besichtigung des wunderschönen Schlosses Fürstenstein bei Wałbrzych und der „Friedenskirche“ in Świdnica, der größten Holzkirche Europas. Eine Fortsetzung des Projektes ist im nächsten Jahr geplant.

Monika Pasternak-Domagała
Büro für Europaangelegenheiten und Öffentlichkeitsarbeit | Landratsamt Świdnica