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Corona

Was gibt es Neues in Sachen Corona? Welche Regeln gelten aktuell? Wir stellen Ihnen hier Verordnungen, Informationen und Zahlen zur Corona-Entwicklung in der Region zusammen.

Die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung trat am 1. Oktober in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 7. März 2023. In Brandenburg gilt damit:

  • Maskenpflicht in Obdachlosenunterkünften und Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylsuchenden und Geflüchteten: In geschlossenen Räumen der genannten Unterkünfte und Einrichtungen müssen alle Besucherinnen und Besucher während des gesamten Aufenthalts eine FFP2-Maske tragen. Beschäftigte dieser Einrichtungen müssen bei der Ausübung körpernaher Tätigkeiten eine FFP2-Maske tragen, im Übrigen mindestens eine OP-Maske, soweit physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen sind. Die untergebrachten Personen müssen in den allgemein zugänglichen Bereichen der Einrichtungen sowie beim Empfang von körpernahen Dienstleistungen mindestens eine OP-Maske tragen.
  • Corona-Testpflicht für alle Beschäftigten in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylsuchenden und Geflüchteten, in Maßregelvollzugseinrichtungen und Einrichtungen wie psychiatrische Krankenhäuser, Heime der Jugendhilfe und für Senioren. Beschäftigte müssen sich an jedem Tag testen, an dem sie zum Dienst eingeteilt sind. Diese Testpflicht gilt nicht für vollständig geimpfte und nachweislich genesene Personen (im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung).

Grundlage der neuen Verordnung ist die vom Bund im September beschlossene Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) geändert, die den rechtlichen Rahmen für alle Corona-Schutzmaßnahmen in der Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 7. April 2023 bildet.


Aktueller Hinweis:

Die Absonderungspflicht für SARS-CoV-2 infizierte Personen wird in Brandenburg zum 13. Februar 2023 aufgehoben. Das Gesundheitsministerium wird mit einer Weisung die Landkreise und kreisfreien Städte auffordern, ihre jeweiligen Allgemeinverfügungen zur „Absonderung von Verdachts- sowie von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen“ entsprechend aufzuheben. Dieses Vorgehen ist eng mit Berlin abgestimmt, wo die Absonderungspflicht ebenfalls zum 13. Februar entfallen soll. Weitere Informationen finden Sie auf corona.brandenburg.de.


Das gilt in Sachen Corona bundesweit

Neben den landesrechtlich angeordneten Schutzmaßnahmen gelten bundesweit (und somit auch in Brandenburg) vom bis zum 7. April 2023 (Ostern) folgende Schutzmaßnahmen:

  • FFP2-Maskenpflicht für Patienten und Besucher in Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Dialyseeinrichtungen und weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens.
  • FFP2-Maskenpflicht und Testnachweispflicht für den Zutritt zu Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen sowie zu voll- und teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen sowie
  • FFP2-Maskenpflicht und Testnachweispflicht für Beschäftigte in ambulanten Pflegediensten oder vergleichbaren Unternehmen.
  • Ausnahmen von der Testnachweispflicht sind vorgesehen für Personen, die in den jeweiligen Einrichtungen oder von den jeweiligen Dienstleistern behandelt, betreut oder gepflegt werden. Ausnahmen von der Maskenpflicht sind vorgesehen, wenn die medizinische oder vergleichbare Behandlung dem Tragen einer Maske entgegensteht sowie für die in den jeweiligen Einrichtungen behandelten oder gepflegten Personen in den für ihren persönlichen Aufenthalt bestimmten Räumlichkeiten.

Das geänderte Infektionsschutzgesetz enthält im neuen § 28b Absatz 1 IfSG bundesweit geltende Schutzmaßnahmen und ermächtigt mit dem neuen § 28b Absatz 2 bis 4 IfSG die Länder, neben den bundesweit geltenden Maßnahmen bei Bedarf weitere Schutzmaßnahmen anzuordnen. Dazu zählen zum Beispiel eine Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen sein oder eine Maskenpflicht bei Veranstaltungen im Außenbereich und Abstandsgebot im öffentlichen Raum.

Quelle und vollständige Version: Aktuelle Corona-Regelungen in Brandenburg


Corona: Links, Informationen für Kleinmachnow und TKS

Corona | Aktuelle Lage im Kreis und in Kleinmachnow

Die Corona-Inzidenz im Landkreis liegt seit mehreren Wochen nur noch im mittleren zweistelligen Bereich. Auch in Kleinmachnow wurden im Tagesdurchschnitt zuletzt keine drei infizierten Personen mehr gezählt. Der Landkreis stellte aufgrund dieser Entwicklung nun die Lieferung des täglichen Lagebildes für die kreisangehörigen Ämter, Gemeinden und Städte ein und gibt nur noch einen Überblick für Potsdam-Mittelmark.

Auch wir verzichten daher auf unseren regelmäßigen Überblick zur aktuellen Corona-Lage.

Aktuelle Zahlen finden Sie aber weiterhin auf den Seiten des Landkreises-Potsdam-Mittelmark sowie des Landes Brandenburg.


Rückblick auf die Kleinmachnower Corona-Statistik:

Corona | Testen, Impfen, Long Covid

Ab sofort haben nur noch bestimmte Personengruppen einen Anspruch auf einen kostenlosen Test, ansonsten kostet er 3 Euro. Grundlage für das Angebot ist die geänderte Coronavirus-Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums.

Ein Überblick zu den neuen Regeln:

Tests bleiben kostenlos für...

  • Kinder bis 5 Jahre
  • Schwangere bis Schwangerschaftswoche 12
  • Personen, bei denen ein Test zur Beendigung der Quarantäne erforderlich ist
  • Besuchende im Krankenhaus oder in Pflegeeinrichtungen
  • Bewohner/-innen von Einrichtungen der Eingliederungshilfe
  • Haushaltsangehörige von nachweislich Infizierten
  • Pflegende Angehörige
  • Menschen, die sich nicht impfen lassen können

Tests kosten 3 Euro...

  • vor Besuchen von Veranstaltungen in Innenräumen
  • Beim Besuch älterer oder gefährdeter Menschen
  • vor größeres Familienfesten
  • nach Risikokontakten
  • nach Warnung in der Corona-Warn-App

Auch für Bürgertests mit Eigenbeteiligung ist es notwendig, den Anspruch nachzuweisen. Das geht zum Beispiel mit der Eintrittskarte für eine Veranstaltung, dem Vorzeigen der Corona-Warn-App oder bei Kontakten mit Risikopatienten einer Selbstauskunft, die auf einem Formblatt bzw. im Rahmen eines digitalen Registrierungsvorgangs festgehalten wird.


Testzentren in Kleinmachnow

Die Testzentren in Kleinmachnow wurden mittlerweile geschlossen. Nahegelegene Testmöglichkeiten finden Sie in Stahnsdorf und Teltow, zum Beispiel:

Übersichten zu weiteren Testzentren in der Region finden Sie hier: 

Für PCR-Tests (kostenpflichtig) steht zudem weiterhin das Labor Dedimed-Europarc zur Verfügung:

  • DEDIMED Europarclabor: Heinrich-Hertz-Straße 3a | Europarc Dreilinden
    Öffnungszeiten: MO – FR, 8 – 17 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung.
    Telefon: +49 33203 879-420 oder -42



Informationen zum Thema Impfung

  • Hier finden Sie eine Liste der Arztpraxen in Potsdam Mittelmark (Kleinmachnow inklusive), die Impfungen anbieten
  • Online-Termine für Impfungen im Ernst von Bergmann-Klinikum in Bad Belzig finden Sie hier
  • Informationen zum Impfen in Brandenburg finden Sie unter «Brandenburg impft«
  • In den Berliner Impfzentren werden an allen Tagen Spontanimpfungen angeboten. Die jeweilige Auslastung wird über ein Ampelsystem angezeigt. Impfwillige können auch weiterhin online oder über die Hotline unter 030/9028-2200 einen Termin in einem der Berliner Impfzentren vereinbaren. Informationen zur Verfügbarkeit bzw. Auslastung der Impfzentren finden Sie hier: https://wirhelfenberlin.de/#termine-dashboard.



Long-COVID-Netzwerk Brandenburg

Vom Long-COVID-Syndrom sind viele betroffen. Dabei sind die Folgeschäden, diverse Organsysteme betreffend, sehr komplex. Die Problematik körperlicher Defizite, Leistungseinschränkung oder Erschöpfung eint die Betroffenen.

Um die Angebote für Menschen, die an Langzeitfolgen von COVID-19 leiden, in Brandenburg weiter auszubauen, wurde das Netzwerk „DiReNa – DiAGNOSTIK, ReHABILITATION und NaCHSORGE“ gegründet. Es soll für Brandenburgerinnen und Brandenburger als Anlaufstelle für eine feindiagnostische Beratung und Betreuung dienen und mögliche Behandlungswege aufzeigen.

Internet-Portal: Long-COVID-Netzwerk Brandenburg DiReNa - DiAGNOSTIK, ReHABILITATION und NaCHSORGE



Ausführliche Informationen und FAQ´s zum Thema Corona finden Sie auf kkm.brandenburg.de/kkm/de/. Infos zum Thema Corona-Tests finden Sie auf www.brandenburg-testet.de.

Corona | Was bedeutet 2G, 2G+ und 3G?

2G-Plus-Regel:

Die 2G-Plus-Regel gilt derzeit in vielen Bundesländern in der Gastronomie, unter anderem in Restaurants, Cafés, Bars und Kneipen, teilweise auch bei Veranstaltungen. Nach der 2G-Plus-Regel haben nur vollständig geimpfte oder genesene Personen Zutritt, die zusätzlich das negative Ergebnis eines Antigen-Schnelltests oder eines PCR-Tests vorlegen können. Für Personen mit AuffrischImpfung (Booster-Impfung) entfällt die zusätzliche Testpflicht bei 2G-Plus.

2G-Regel:

Die 2G stehen für vollständig geimpft oder genesen. Wenn die 2G-Regel gilt, dürfen nur Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind, den Ort oder die Veranstaltung besuchen. Ein negativer Corona-Test reicht nicht aus.

3G-Regel:

3G steht für vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet. Nach der 3G-Regel dürfen nur Personen bestimmte Orte oder Veranstaltungen besuchen, die eine vollständige Impfung oder eine Genesung oder einen negativen Test nachweisen können. Wenn die 3G-Regel gilt, sind als Tests Antigen-Schnelltests oder PCR-Tests möglich. Die 3G-Regel gilt bundesweit im Öffentlichen Personennahverkehr und in den Zügen des Regional- und Fernverkehrs sowie am Arbeitsplatz. In Bus und Bahn darf die Testabnahme nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Am Arbeitsplatz darf der Schnelltest bis zu 24 Stunden, der PCR-Test bis zu 48 Stunden alt sein.

(Quelle: www.infektionsschutz.de)